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Hallo Sangesfreunde

 

Es ist Pause.
Allen einen schönen Urlaub .
Liebe Grüße Heinz

 

Ständchensingen am Donnerstag dem 3. August 70. Geb. Norbert Dielmann.

Treffpunkt in ROT um 20.oo Uhr im DGH in Allendorf.
Ständchen kann erst um 21:00 Uhr gesungen werden.

 

Alle   Termine für 2017 unter Termine.


Stehende Ovationen und Gänsehautgefühl waren der Ausdruck des Konzertes des Odessa Quartetts in der evangelischen Kirche zu Klingelbach. 

 Bereits zum 170-, und 175-jährigen Bestehens des CGV waren die Sänger schon zu Gast und auch diesmal zum Beginn der Feierlichkeiten zum 180-jährigen Bestehen sind sie wieder dabei. Unter Mitwirkung der Chorgemeinschaft Katzenelnbogen/Allendorf erlebten die Zuhörer ein wunderschönes Konzert zu dem sie Marianne Schröter vom Kirchenvorstand begrüßte und allen wünschte das der Abend mit schönen Klängen gefüllte werde.

 

Die Sänger des Odessa Quartetts kommen aus der Ukraine, dem zweitgrößten Flächenland im Herzen Europas- Das Quartett gründete sich 1994 und wurde an den besten Schulen ausgebildet. Sie wollen weit über die Grenzen hinaus die Menschen mit ihrem Gesang erfreuen. Das zeigt sich auch in dem Motto der Konzertreise „Von Mensch zu Mensch“. Der Gesang ist so perfektioniert, dynamisch und mitreißend im Zusammenspiel der Stimmen, dass ein Gänsehautgefühl entsteht. Valeryi Regrut (1.Tenor), Valentin Oleynitschenko (2.Tenor), Vladislav Muschynsky (Bariton) und Oleg Pilchen (Bass) haben ihre Lieder neu intoniert und erfreuen die Zuhörer auf höchstem Niveau. In einem Moment piano, leicht und filigran, dann wieder mit einer Stimmgewalt die nur russischen Chören eigen ist.

 

Peter Schleenbecker führte durch das Programm, das die chorgemeinschaft Katzenelnbogen/Allendorf majestätisch mit dem Gesang der Priester aus der „Zauberflöte mit „O Isis und Osiris“ und dem Cherubim Lobgesang unter der Leitung von Wassily Kotykov, der nun schon 15 Jahre den Chor leitete und frischen Wind in den Gesang gebracht hat und den Chor zu einem homogenen Chorklang mit starkem Potential geformt hat.

 

Der erste Teil des Odessa Quartetts bezog sich auf Liturgische Gesänge. Die Abendsonne schien durch die Kirchenfenster und das zu passte ein Lied, das Bestandteil der abendmesse ist und die Gotteseinstbesucher zum Gebet einlud.

 

Mit einem Halleluja lobten die Sänger den Herrn und das folgende „Miöost Mira“ ist eine Vertonung des Hochgebetes mit Präfation uns Sanctus und dem ruhigen Gesang nach der Wandlung. Ruhig, verhalten und andachtsvoll erklang „Meine Seel schläft schon“, ein Hymnus an Maria folgte. Gesungen wird es wie alle geistlichen Lieder in kirschenslawisch, einer eigenen Sprache die lange Zeit in der Sowjetunion verboten war.

 

Nach der Pause kam die Chorgemeinschaft erneut singen zu Wort. Hier ging es um eine Homage an Udo Jürgens mit dem nachdenklich stimmenden Lied: „Ich glaube.“

 

Das  Quartett hingegen widmete man sich der Folklore. Mal heiter und beschwingt mit viel Charme und Witz, mal traurig melancholisch und nachdenklich.

 

Singend wird von einem Liebespaar erzählt und das lustige Lied über die Heirat einer Mückenfrau und Mückenmann erheitert. Von Sehnsucht nach der Heimat erzählt das nächste Lied. Emotional erklingen Töne als von Kriegsgeschehen und den Folgen gesungen wird. Doch zugleich wird es wieder heiter mit dem Lob auf die schöne Nachbarin.

 

Das Odessa Quartett hatte sich gut vorbereite und deutsches Liedgut einstudiert. Seht schön aus russischen Kehlen zu Hören „Wie schön bist du“ von Franz Schubert. Selbst der leichten Muse hatten sie sich mit „Fliege mit mir in die Heimat“ und „Rosemarie.“

 

Kein orthodoxer Chor beendet ein Konzert ohne seinem  Auditorium ein langes Leben und Gottes Segen zu wünschen mit „Gott erhalte und bewahre euch auf viele Jahre“.

 

Doch ohne mehrere Zugaben wurden die sympathischen Sänger nicht entlassen.

 

Sigrid Baumann

 

Bild: Zum wiederholten Male begeisterte das Odessas Quartett die Zuhörer.